Was mich motiviert

Train your body help your mind

Bruce Lee

Abgesehen von den vielen Dingen die Spaß machen, gibt es – mal mehr und mal weniger – Aufgaben, die auch wichtig und dringend sein können und einfach auch erledigt werden wollen.

Prokrastinieren schafft Freiräume

Wer wenig Selbstdisziplin und Selbstmotivationsfähigkeit besitzt, löst solche Aufgaben gerne mit Prokrastinieren, also mit fortwährendem Aufschieben. Das geht oft soweit, dass die Aufgabe sich entweder anderweitig erledigt hat oder gar überflüssig geworden ist. In vielen Fällen ist das sogar von Vorteil, wenn man sich die Zeit gespart hat, eine überflüssige Aufgabe zu erledigen.

Grundsätzlich hat das prompte Erledigen aller – oder fast aller – Aufgaben natürlich den Vorteil, dass man sich so eine gewisse Routine aneignet und immer alles erledigt was einem aufgetragen wird.

Aufgaben nicht nur ihrer selbst wegen erledigen

Wem das jedoch schwer fällt oder selten gelingt, begibt sich auf die Suche nach Spaß oder Sinn. Aufgaben die mit Zielen verbunden werden können, die für einen selbst Sinn machen, sind leichter anzugehen, als Aufgaben, die scheinbar zu nichts führen. Ich schreibe „scheinbar“, weil das Ziel disziplinierter zu werden oft übersehen oder sogar vermieden wird.

Was mache ich aber, wenn ich ein Prokrastinierer bin – manchmal auch Träumer oder Schwätzer genannt, weil sie gerne von ihren Ideen erzählen, aber keine davon umsetzen – und meinen Lebensunterhalt nicht mit den Dingen die mir Spaß machen bestreiten kann und auch nirgens einen Sinn erkenne?

Wo bekomme ich Hilfe?

Ich suche professionelle Hilfe auf. Das kann ein Kurs für Achtsamkeit – oft auch als Balance oder Ausgeglichenheit bezeichnet – sein, ein Coaching für Zeitmanagement oder Disziplin, oder eine entsprechende Therapie in einer Therapiegruppe oder bei einem Arzt. Wer das versuchen möchte, kann sich natürlich vorab über Internetforen, einschlägige Literatur oder auch in Selbsthilfegruppen darüber informieren und teilweise schon mal unentgeldlich reinschnuppern.

So hilfst Du Dir selbst

Wenn man es sich zutraut oder sogar bereits positive Erfahrungen damit gemacht hat, kann man sich natürlich auch selbst weiterbilden – im Selbststudium. Im Zeitalter des Internet hat man dabei nicht das Problem keine Antworten zu finden. Nein, eher im Gegenteil: Es gibt viel zu viele Antworten, die es zunächst zu bewerten und zu sortieren gilt. Das kann einen ziemlichen Aufwand bedeuten.

Für alle, die sich nicht entscheiden können – was wiederum auch oft typisch für Prokrastinierer ist – noch ein persönlicher, wenn auch trivialer Tipp von mir: Einfach man ausprobieren. Doch bitte darauf achten, sich regelmäßig selbst Feedback zu geben, ob der Aufwand nicht bereits zu groß geworden ist und ob das Ziel immer noch im Fokus steht, oder man sich bereits – mal wieder – in den weiten des Universums verloren hat. Dann unbedingt ein paar Tage komplett aufhören und erst einmal wieder zu sich kommen.

Was ist der Sinn der Aufgaben?

Was mir persönlich hilft, wenn ich mich durch nichts anderes mehr motivieren kann, eine Aufgabe aber unbedingt erledigen möchte, ist der Gedanke an meine Eltern und Großeltern. Letztlich an alle Menschen, die vor mir geboren wurden und meine Existenz dadurch überhaupt erst möglich gemacht haben. Haben sie nicht ihr Leben damit verbracht auch für mich eine Zukunft zu schaffen? Kann ich dann nicht auch – entweder aus Dankbarkeit oder weil ich den Sinn darin erkenne – für die nachfolgenden Generationen das Gleiche tun?

Spiegelneuronen bestimmen den Weg der Menschheit

Wenn ich Kinder habe – und das habe ich – ist der Bezug natürlich noch direkter. Dann kann ich mein Leben dazu nutzen, meinen Kindern eine Zukunft zu ermöglichen. Also nicht nur, indem ich sie versorge, sondern auch als Vorbild und um insgesamt die ganze Grundlage unseres Lebens auf diesem Planeten aufrecht zu erhalten oder wenn möglich sogar noch zu verbessern.

Also der Gedanke, dass wir letztendlich alle zusammen gehören und miteinander in Bezug bzw. in Verbindung stehen – auch Dank facebook, twitter und Co. – und dadurch das Schaffen und Wirken jedes Einzelnen von Bedeutung ist.

In diesem Sinne, sei auch Eins mit Dir, finde Deine Mitte und genieße Dein Leben. Das wünsche ich Dir!

We are one

PS: Psst, vielleicht willst Du vorher noch schnell einen Kommentar da lassen? Wäre schön 😉